Fischschutzverein Bröltal 1977 e. V.
FSV Bröltal e.V. Hennef
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Wir über uns

Die Bröl und die Homburger Bröl liegen im Bergischen Land und ist vom Ballungszentrum Köln-Bonn ungefähr in 30 Minuten Fahrtzeit zu erreichen.

Die Pachtstrecke des Fischschutzverein Bröltal umfasst die Bröl von der Mündung in die Sieg bis zum Zusammenfluss von Waldbröler Bröl und Homburger Bröl in Bröleck sowie ab Januar 2006 die gesamte Homburger Bröl. Dazu gehören sämtliche Nebenbäche, die - bis auf einen Teil des Werschbaches - alle als Fisch-Schongebiet behandelt werden. Mit dem Harscheider Bach, der ab 2008 zur Befischung freigegeben ist, verfügt der Verein somit über eine befischbare Strecke von über 50 (!) Kilometern Länge. Das Gewässersystem ist besonders dadurch gekennzeichnet, dass sie in großen Abschnitten noch naturbelassen ist und von einer artenreichen und üppigen Fauna umgeben ist. Das Erlebnis des Angelns bietet also auch etwas für den Naturfreund, denn hier findet man den Eisvogel, die Wasseramsel genauso wie auch den Feuersalamander.

Überregional bedeutsam sind die ausgedehnten Hartholz-Auenwälder, die in dieser Ausprägung nicht mehr so häufig vorkommen. Hier ist im zeitigen Frühjahr (März) besonders die Blüte der Buschwindröschen ein Erlebnis. Die Bröl ist im Unterlauf 5-7 Meter breit und als typischer Mittelgebirgsbach der Äschenregion gekennzeichnet. Der Fischbestand ist gemischt, wobei das Schwergewicht auf dem Salmonidenbestand liegt. Bachforelle und Äsche kommen zahlreich und in beachtlichen Exemplaren vor. Aber auch Barben, Nasen, Aale, Döbel sowie weitere Weißfischarten sind gut vertreten. Hervorzuheben ist besonders der außergewöhnliche Bestand an Mühlkoppen und Schmerlen. Beides sind geschützte Kleinfischarten, die gleichwohl als Indikatortiere Rückschlüsse auf die Qualität des Gewässers zulassen. Ebenfalls vertreten sind die Rundmäuler, wie Meer- und Bachneunauge, die schon erfolgreich im Gewässer abgelaicht haben.

Natürlich gibt es auch einen stabilen Lachs- und Meerforellenbestand. Beide Fischarten sind aber zurzeit ganzjährig geschützt. Die Bestände müssen erst langfristig aufgebaut werden und erlauben zurzeit keine Beangelung. In der Unteren Bröl wie in der Homburger Bröl wurde bereits die Naturvermehrung der Lachse nachgewiesen. Aber auch die Bachforellen laichen in einigen Bereichen erfolgreich ab .Ein Wort zum Thema Kormoran: Glücklicherweise ist die Bröl von diesem Gast nicht so stark betroffen, weil sie stark bewachsen ist und der Kormoran diese Bedingungen am Wasser nicht so schätzt. Lediglich in Einzelexemplaren verirrt sich mal ein Vogel ans Gewässer nach den bisherigen Beobachtungen. An der Bröl ist in erster Linie der passionierte Fliegenfischer in seinem Element, der hier unvergessliche Stunden an einem besonderen Fischwasser erleben kann.

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